Boardtyp: Touring ISUP

Inzwischen gehören die Touring Boards, auch Tourer oder Cruiser genannt, zu den beliebtesten Einsteigerboards, was sie ihrer Vielseitigkeit verdanken. Besonders beliebt ist das Touring ISUP bei Paddlern, die vor allem Binnengewässer und Flüsse bereisen. Aber auch mit Blick auf die Fitness, haben diese Boards ihre Vorzüge.

Größe & Form der Touring Boards

Die aufblasbaren Touringboards sind üblicherweise zwischen 11 und 13 Fuß (ca. 3,3 und 4 m) lang und zwischen 29 und 32 Inch (74 und 81 cm) breit. Da es sich hier nicht um feste Definitionen handelt, kann es je nach Hersteller auch Ausreißer bei den Größen geben. Die Höhe des Boards ist je nach Bauform und Traglast unterschiedlich, bewegt sich aber meist zwischen 4,75 und 6 Inch (12 und 15 cm), was aktuell bei aufblasbaren Stand-Up Paddleboards üblich ist.
Bei der Wahl des richtigen Boards sollte man das zu tragende Gewicht aber stets im Blick haben. Wer mehrtägige Touren mit viel Gepäck plant, sollte darauf achten, dass das Volumen des ISUPs hoch genug ist, um das Gewicht inkl. Paddler zu tragen.

Einsatzgebiete

Wie der Name schon sagt, sind diese Boardtypen darauf ausgelegt kurze oder lange Touren zu meistern. Wie auch bei vielen anderen Paddleboards befindet sich ein Gepäcknetz auf der vorderen Hälfte des Boards, bei Tourern manchmal jedoch auch ein weiteres am Heck. Mithilfe dieser Netze können wasserdichte Taschen, Wasserflaschen oder andere Gepäckstücke befestigt werden.

Ebenfalls beliebt sind die Touringboards für Fitness- und Ausdauertraining. Da diese schneller als Allroundboards und kippstabiler als Racingboards sind, greifen fitness-interessierte Paddler gerne zu Tourern als Trainingspartner.

Zu den klassischen Touring ISUPs gehören zum Beispiel das 12’6″ SPORT von Red Paddle, das Glide Inflatable 12’0″ von Naish oder das CRUSAIR 11’6″X30″ von JP Australia.

Aber auch am abseits des Mainstreams machen sich Hersteller Gedanken zu neuen Touringboards. Mistral hat beispielsweise für 2017 ein neues Touringboard namens „Trekker“ angekündigt, welches über zwei Luftkammern verfügt und somit mehr Tragkraft und Stabilität bietet.

Weitere Informationen zum Touring ISUP

Gerade bei Touren kann auch mal ein Fußmarsch mit dem Board auf dem Rücken notwendig werden, ob man nun schwieriges Gelände umlaufen muss oder mit der Bahn auf dem Weg zum Zielgewässer ist. Daher sollte man keinesfalls den Rucksack oder Trolley außer Acht lassen, der das zusammengerollte Board beherbergt. Wer tatsächlich mit seinem Touringboard unterwegs sein möchte, sollte auf einen bequemen und komfortablen Rucksack Wert legen.

Ebenso spielt die Pumpe eine wichtige Rolle, wenn es um die Flexibilität beim Reisen mit dem ISUP geht. Diese sollte leicht, gut verstaubar sein und dem Paddler ein möglichst einfaches Aufpumpen des Boards ermöglichen.

 

Bildquelle des Beitragsbildes: Red Paddle Co