Gastbeitrag von Anne: Test des ISUP Brunotti Fat Ferry

Wir starten heute eine neue Serie, in der wir unseren Lesern die Möglichkeit bieten, ihr eigenes ISUP vorzustellen oder von einem Erlebnis / einer Tour zu berichten. Wenn ihr ebenfalls eure Erfahrungen mit anderen SUP-Fans teilen möchtet, schreibt uns einfach an.

Heute geht es um das BRUNOTTI Fat Ferry 10.6 von Anne. Sie hat dieses im Frühjahr 2016 bei einem Fachhändler gekauft. Im Paket enthalten waren Board, Paddel (3-teilig), Pumpe, Reparatur-Kit, Finne und Rucksack.

Board und Paddel

Das Board ist sehr gut und sorgfältig verarbeitet: es liegt perfekt im Wasser und ist sehr robust. Selbst bei über 30 Grad behält es seine Form. Natürlich sollte man es nicht in der prallen Sonne liegen lassen, das versteht sich aber von selbst. Ich habe es schon auf diversen Seen und Flüssen im Inland getestet und bei unterschiedlichen Wetterbedingungen genutzt. Das Deckpad ist strukturiert, sodass man guten Halt hat, auch wenn es nass geworden ist. Auch ein Gepäckband ist am Board zu finden, was sehr praktisch ist und mit dem man problemlos seine Wasserflasche oder Gepäck befestigen kann. Die Finne lässt sich leicht befestigen und kann entsprechend variabel weiter vorne oder weiter hinten angebracht werden. Die Farbgebung des Boards ist mit Orange und Grau sehr ansprechend.

Das im Package enthaltene Paddel ist ein Basic-Paddel, das für den Einstieg eine gute Kombination mit dem Board und dem übrigen Material darstellt und Spaß macht. Das Paddel ist in ca. 1 Minute zusammengesteckt, liegt gut in der Hand und ist nicht allzu schwer. Wenn man mehr Komfort durch ein noch leichteres Paddel haben will, kann man sich später immer noch ein separates Paddel zulegen.

Das zusätzliche Equipment

Das grau-orangefarbene ISUP am Ufer eines SeesMöchte man sich auf den Weg machen, ist der Rucksack an sich stabil und bietet sogar noch Platz für Handtuch und Getränke. Da er voll gepackt relativ schwer ist und die Gurte nicht wirklich gepolstert sind, schneiden sie bald an den Schultern ein. Somit lässt sich der Rucksack nicht lange tragen. Wenn man damit nur den Weg zum Auto überbrücken muss, ist der Rucksack allerdings sehr praktisch und das iSUP selbst samt Equipment schnell aus- und eingepackt.

Das Board ist mit der Handpumpe in ca. 20 Minuten aufgepumpt. Die Pumpe ist eine sogenannte Double-action-pump und man sieht sehr schnell, dass auch tatsächlich Luft ins Board kommt. Es sind 2 Einstellungen der Pumpe möglich: einfache und doppelte Luftzufuhr. Ist man einmal mit dem Pumpen fertig, ist das Board sehr gut steif und stabil. Das Aufsetzen der Pumpe ist einfach, das Ventil gut verarbeitet und hält die Luft über die ganze Dauer, die es aufgepumpt ist. Nach dem Paddeln lässt sich das Ventil genauso einfach öffnen, wie es sich zuvor schließen ließ.

Das Reparatur-Kit habe ich bisher nicht gebraucht, aber es ist alles drin, was man braucht um ein Loch zu flicken.

Ich bin auf Brunotti gekommen, weil ich eines der Longboards und mehrere Neoprenanzüge leihweise genutzt habe und mich die Qualität der Produkte überzeugt hat. Es macht mir viel Freude damit unterwegs zu sein und ich benutze es gerne. Es kann sogar meine Schwester und mich zu zweit transportieren, wenn eine von uns sitzt. Es ist mein erstes Board und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jeden Fall.

Vielen Dank für deinen Testbericht, Anne!