Gastbeitrag von Anne: SUP-Tour auf dem Pilsensee

Ein von München aus gut und relativ schnell mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichender SUP-Spot ist der Pilsensee.

Infos zum See

Der Pilsensee an sich ist im Vergleich zu den großen Seen des Fünf-Seen-Landes mit knapp zwei Quadratkilometern und 6,5 km Uferlänge recht klein. Je nach Geschwindigkeit, Windstärke und Windrichtung hat man den Pilsensee in ca. 1,5–2 Stunden abgepaddelt. Nach Abschmelzen des Isar-Loisach-Gletschers war der Pilsensee zunächst eine Fläche mit dem Ammersee. Angrenzende Orte an den Pilsensee sind Seefeld, Widdersberg und Hechendorf.

Die SUP-Tour

Direkt am Campingplatz Pilsensee und der Wasserwacht in unmittelbarer Nähe liegt die Station von Bavarian Waters, wo man Boards ausleihen, Kurse machen und natürlich auch mit dem eigenen Board loslegen kann.

Ich bin ohne Auto angereist. Bis man an der Station ist, muss man allerdings noch einen Fußweg von ca. 10 Minuten einplanen. Der Zugang zum See ist kostenlos und es befindet sich auch noch ein kleines Restaurant in Ufernähe, welches man allerdings nicht mit Badekleidung betreten sollte.

Für die Versorgung gibt es auch einen kleinen Kiosk mit Snacks und Getränken mitten auf dem Campinggelände. Der Campingplatz am Pilsensee ist im Frühjahr und Sommer sehr gut besucht und recht voll. Bei meiner Tour wurde ich von einer Freundin begleitet, für die wir ein Board bei Bavarian Waters ausgeliehen haben. Ich hatte vorsorglich schon mal telefonisch ein Board reserviert, jedoch standen noch genügend Boards zur Auswahl. Ausgestattet mit Board und Paddel sind wir, nach einer kleinen Einführung in die Grundlagen des Stand-Up Paddlings, gestartet.

Die Einstiegsstelle ist sehr flach und mit weißem Kies ausgelegt, das Wasser hellblau und klar, sodass man bis zum Boden des Sees sehen kann. Da wir beide sportlich sind, ging es auch recht flott voran. Da der Wind zwischenzeitlich drehte, hatten wir auf dem Rückweg leider Gegenwind, was echt anstrengend war. Neben den Paddlern sind viele Badegäste im Wasser. Eine Besonderheit sind die fehlenden Segelboote auf dem Pilsensee, die man auf den benachbarten Seen häufig sieht. So muss man weniger Ausweichmanöver fahren und es sind deutlich weniger bis keine Wellen. Also ideale Bedingungen für SUP-Anfänger – vorausgesetzt es ist wenig Wind, den wir Stand-Up-Paddler ja nicht unbedingt brauchen.

Es sind viele schöne kleine Ferienhäuser mit schönen Gärten und kleinen Häuschen am Seeufer zu sehen. Auch das Schloss Seefeld kann man wunderbar vom SUP aus betrachten und bei klarem Wetter auch die Alpen sehen.

Zusätzliche Informationen

Anfahrtszeit:
ca. 1 Stunde mit dem Auto
ca. 1:20 Stunde mit den Öffentlichen bis Schloss Seefeld und den Rest zu Fuß

Genutzte Boards: Brunotti Fat Ferry 10,6‘‘ und Fanatic Fly Air 10,6‘‘ 2017

Genutzte Paddel: Vandal Carbon 2016 2-teilig und Fanatic Carbon 2-teilig

Vielen Dank für deinen Testbericht, Anne!

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn über diese Links eine Bestellung im Shop unserer Partner aufgegeben wird, erhalten wir eine kleine Provision vom Verkäufer. Für den Käufer entstehen dabei keinerlei Kosten. Weitere Informationen dazu in Kapitel 7 unserer Datenschutzerklärung.