Was ist SUP bzw. ISUP?

Die Abkürzung SUP steht für den englischen Begriff „Stand-Up Paddling“, zu deutsch Stehpaddeln oder Stehend Paddeln. Hierbei handelt es sich um eine Wassersportart, die auch in Deutschland immer beliebter und vielerorts angeboten wird.

Das Gute am Stand-Up Paddling ist, dass man keine Vorkenntnisse braucht und auch nicht durchtrainiert sein muss, um den Sport zu erlernen. Jung bis alt kann zum Paddel greifen und nahegelegene Gewässer erkunden.

Schon nach einem kurzen Anfänger- oder Schnupperkurs erzielt man erste Erfolge, anders als beim klassischen Wellenreiten oder Windsurfen. Weder langes Üben, geeignete Wellen oder Wind sind fürs Stand-Up Paddling notwendig.

Beim SUP steht man auf einem Board, etwas größer als ein klassisches Surfbrett, und bewegt sich paddelnd auf dem Wasser fort. Das Paddel ist, je nach Körpergröße, etwas über zwei Meter lang und wird mit beiden Händen geführt. Ursprünglich wurde diese Form der Fortbewegung von Fischern in Polynesien genutzt und seit Anfang der 2000er Jahre als Freizeitsport übernommen.

Inzwischen gibt es beim SUP verschiedene Disziplinen, die ihren Platz im Wassersport gefunden haben. Von ausgiebigen Touren auf Flüssen, über kurze Sprintrennen an der Küste bis hinzu Yoga-Übungen auf dem Board ist alles dabei.

Die Stand-Up Paddleboards

Die verbreitetsten Boards beim Stand-Up Paddling sind sogenannte Hardboards, meist aus Materialien wie Kunststoff, Epoxidharz oder Carbon. Das macht die Boards sehr leicht und stabil, allerdings sind diese SUP-Boards mit einer Länge von 3 bis 4 Metern sehr sperrig.

Für all diejenigen, die kein großes Auto haben oder die ihr Board bequem mit in den Urlaub nehmen wollen, gibt es aber auch eine Lösung namens „ISUP“. Hierunter versteht man aufblasbare Stand-Up Paddleboards.

Was bedeutet ISUP?

ISUP, manchmal aber auch Air SUP genannt, kommt von „Inflatable Stand-Up Paddleboards“ und bezeichnet Boards, die mit Hilfe einer Pumpe mit Luft gefüllt werden können, ähnlich eines Schlauchboots. ISUPs sind zwar nicht ganz so stabil wie Hardboards, der Vorteil im Transport überwiegt hier aber. Sie lassen sich im leerem Zustand platzsparend in einem dazugehörigen Rucksack bzw. Trolley verstauen und wesentlich flexibler einsetzen.

 

Bildquelle des Beitragsbildes: Red Paddle Co