SUP-Glossar

In unserem Glossar rund um SUP und ISUP möchten wir einige Begriffe erläutern, die euch in unserem Blog oder in anderen Quelle begegnen. Wenn euch weitere Begriffe auffallen, die hier nicht fehlen dürfen, schreibt uns. Wir freuen uns, wenn das Glossar stetig wächst und vielen Lesern weiterhilft.

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A

Allrounder / Allround-Board
Der Alleskönner unter den Boards. Das Allround ISUP ist sowohl für einfaches Wellenreiten als auch für ruhige Touren auf Binnengewässer geeignet. Mehr dazu erfahrt ihr im Beitrag Boardtyp: Allround ISUP.

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B

Backbord
Die linke Seite vom Board aus gesehen.

Bar
Die europäische Maßeinheit für den Luftdruck. Siehe auch PSI.

Beachstart
Ein Start direkt vom Strand oder von knie-tiefem Wasser aus.

Blade
Die englische Bezeichnung für das Paddel-Blatt.

Board
Der englische Begriff für das Surf-/Paddelbrett.

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C

Carbon
Englische Bezeichnung von Kohlefaser. Eine spezielle Faser mit hoher Festigkeit, die bei der Herstellung von SUP-Boards und -Paddel zum Einsatz kommt.

Cargo Loop
Eine spezielle Halterung oder Öse auf dem Board, um etwas zu befestigen.

CFK
Abkürzung für “Carbonfaserverstärkter Kunststoff”, siehe auch Carbon.

Cross Step
Eine Laufbewegung auf dem Board nach vorne oder hinten. Diese wird eingesetzt vor dem schnellen Wenden, um das Board auf dem Punkt drehen zu können. Besonders wichtig, um bei Rennen keine oder kaum Geschwindigkeit zu verlieren.

Catch
Eintauchphase des Paddels beim Paddelzug.

Coil-Leash
Eine spiralförmige Leine, die den Paddler mit seinem Board verbindet. Der Vorteil dieser Modelle ist, dass sie während des Paddelns nicht im Wasser schleifen.

Cruiser / Cruising-Board
Ein SUP-Board, welches vor allem zum gemütlichen Paddeln bestimmt ist.

Cruising / Cruisen
Das gemütliche Paddeln von größeren Distanzen, ohne Zeitdruck.

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D

Deck
Die Oberseite eines SUP-Boards.

Deckpad
Die rutschfeste Standfläche auf der Oberseite des Boards. Das Deckpad besteht meist aus dem Kunststoff EVA und bedeckt etwa zwei Drittel der Oberseite. Siehe auch Footpad.

Doppel-Paddel
Ein Paddel mit zwei Paddel-Blättern, um sich auch im Sitzen fortzubewegen, wie man es auch vom Kayakfahren her kennt.

Downwinder
Das Paddeln auf dem Meer oder See mit Wind (und Wellen) im Rücken.

Drift
Eine gleitende Seitwärtsbewegung des Boards. Diese Bewegungsrichtung wird meist vermieden und durch Finnen und Runner verhindert.

Dünungswelle
Eine nicht brechende Welle.

Displacement Hull
Eine Konstruktionsform der Boardvorderseite, welche dem Bootsrumpf nachempfunden ist. Durch die kantige Form wird das Wasser stärker verdrängt und das Board gleitet besser. Bei ISUPs findet diese Konstruktionsform bisher keine Anwendung, da die Kante beim Aufbau eines auflbasbare Boards schlecht umzusetzen ist. Siehe auch Planning Hull.

Drop-Stitch
Der innere Aufbau eines aufblasbaren Boards. Um die Form beim Aufpumpen zu erhalten, werden die Ober- und Unterseite des Boards mit einem Gewebe verbunden. Dieses gewährleistet eine hohe Formtreue und Stabilität. Manche Hersteller verwenden mehrere Lagen (engl. Layer), um das Board weiter zu stabilisieren.

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E

EVA
Ein weicher Kunststoff mit hoher Wärme- und Alterungsbeständigkeit. Er findet vor allem beim Deck- und Footpad Anwendung.

Exit
Das Ende des Paddelzugs, wenn das Paddelblatt aus dem Wasser gehoben wird.

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F

FCS
Abkürzung für “Fin Control System” – ein Befestigungssystem für Finnen.

Finne
Eine sichelförmige Kunstoff-Flosse, die unten am Heck des Paddleboards befestigt wird. Sie dient der Richtungsstabilisierung beim Paddeln. Boards haben in der Regel eine Finne, je nach Einsatzzweck können aber auch drei oder mehr Finnen befestigt sein. Es gibt fest verklebte oder abnehmbare Finnen. Die verbreitesten Befestigungssysteme für abnehmbare Finnen sind FCS und US-Box.

Finnenbox / Fin Box
Der Kasten auf der Unterseite des Boards, in welchem eine abnehmbare Finne befestigt wird.

Finnenschlüssel
Ein kleines Werkzeug, mit dessen Hilfe die Finne fixiert wird.

Footpad
Die rutschfeste Standfläche am Heck des Boards, meist mit einer kleinen Erhöhung ausgestattet, um den Fuß darauf abzustützen. Siehe auch Deckpad.

Fuß
Ein Längenmaß im englischsprachigen Raum – es entspricht 30,5 cm. In der Regel werden von den Herstellern die Boardlängen in dieser Maßeinheit angegeben.

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G

Gegenseite
Die Seite des Boards, die der Paddelseite gegenüber liegt.

GFK
Abkürzung für “Glasfaserverstärkter Kunststoff”, welcher häufig bei Paddel verwendet wird.

Glide
Beschreibung der Eigenschaft, wie geschmeidig ein Board durchs Wasser fährt (gleitet).

Goofy / Goofy Foot
Die Standposition auf dem Board, bei der der rechte Fuß vorne steht. Üblicherweise steht der linke Fuß vorne.

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H

Handle
Der Griff bzw. die Griffmulde, womit das Board gehoben und transportiert werden kann. Bei ISUPs wird meist eine gepolsterte Schlaufe eingesetzt.

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I

Inch
Ein Längenmaß im englischsprachigen Raum – es entspricht 2,54 cm. Meist wird dieses Maß bei der Boardbreite und -dicke oder beim Paddelblatt angegeben.

Inflatables
Eine Kurzbezeichnung von aufblasbaren Boards, siehe auch ISUP.

ISUP
Abkürzung für “Inflatable Stand-Up Paddleboards”.

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J

J-Stroke
Ein Paddelzug, der es ermöglicht das Board richtungsstabil in Fahrt zu halten. Der durchgeführte Zug erinnert an die Form des Buchstaben “J”.

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K

Kehrwasser
Ein Bereich im Fließgewässer mit stark verlangsamter Strömung oder Wirbelbildungen, in denen sich die Fließrichtung des Wassers “umkehrt”. In diesen Bereichen sammeln sich oft gefährliche Hindernisse wie Treibholz. Manchmal entsteht Kehrwasser auch durch Steine, die sich direkt unter der Wasseroberfläche befinden – also Vorsicht.

Kickpad
Eine keilförmige Erhöhung am Heck eines Boards. Es ermöglicht einen besseren Halt des Fußes beim Kickturn.

Kickturn
Ein schnelles Drehmanöver in Kombination mit einem Cross Step. Dieses Manöver wird vor allem bei Wettrennen eingesetzt, um bspw. an einer Boje zu drehen ohne viel Geschwindigkeit zu verlieren.

Knee-Leash
Eine Leine, die unterhalb des Knies am Unterschenkel fixiert wird. Siehe auch Leash.

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L

Leash
Eine Sicherheitsleine, die den Paddler mit dem Board verbindet. Das eine Ende wird am Fußgelenk oder unterhalb des Knies, mit einem Klettverschluss, befestigt. Das andere Ende wird am Heck des Boards fixiert.

Leash-Kasten / Leash-Plug
Eine Öse am Heck des Boards, an der die Leash über eine Nylon-Schnur befestigt wird.

Lycra
Eine hochelastische Kunstfaser, die vor allem bei Sport- und Badetextilien verwendet wird.

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M

 

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N

Neo / Neopren
Ein enganliegender Anzug aus einem Synthesekautschuk, der den Träger vor Unterkühlung schützt. Neoprenanzüge gibt es für verschiedene Einsatzzwecke mit unterschiedlichen Dicken und Längen. Die genaue Passform ist hier besonders wichtig.

Nose
Das vordere Ende des Boards, auch Bug oder Spitze genannt.

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O

Offside
Bezogen auf das Paddel, ist dies die passive, nach vorne gerichtete Seite des Paddelblatts.
Auf das Board bezogen handelt es sich um die Seite des Boards, auf der gerade nicht gepaddelt wird. Siehe auch Onside.

Offside Turn
Das Manöver beschreibt eine Kurve weg vom Paddel.

Onside
Bezogen auf das Paddel, ist dies die aktive, nach hinten gerichtete Seite des Paddelblatts. Mit dieser Seite wird das Wasser beim Paddelzug verdrängt. Meistens ist diese Seite mit einem Aufkleber markiert, um die richtige Haltung zu gewährleisten.
Auf das Board bezogen, handelt es sich um die Seite des Boards, auf der gerade gepaddelt wird. Siehe auch Offside.

Onside Turn
Das Manöver beschreibt eine Kurve hin zum Paddel.

Outline
Der Umriss des Boards von oben gesehen.

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P

Paddel / Paddle
Das Paddel dient der Fortbewegung und Steuerung auf einem SUP-Board. Es besteht aus einem Griff, dem Schaft und dem Blatt. Als Materialien werden Aluminium, Glasfaser, Carbon oder auch Holz verwendet.

Paddelblatt
Der untere breite Teil des Paddels, der in das Wasser eingetaucht wird um dieses zu verdrängen.

Paddelgriff
Der obere T-förmige Teil des Paddels, an der eine Hand das Paddel greift.

Paddelschaft
Der lange Schaft zwischen Griff und Blatt, an der eine Hand das Paddel greift. Beim Vario-Paddel kann die länge des Schafts variabel eingestellt werden.

Paddelseite
Die Seite des Boards, auf der das Paddel ins Wasser eingetaucht wird. Siehe auch Onside.

Parallel-Stance
Die Standard-Position auf dem SUP-Board, bei der der Paddler mit beiden Beinen paralllel nebeneinander in Fahrtrichtung steht.

Pin Tail
Ein spitz zulaufendes Heck beim Board. Dadurch wird es sehr wendig und eignet sich besonders zum Wellenreiten.

Pivot-Turn
Eine enge Drehung des Boards im Surf-Stance, siehe auch Kick-Turn.

Planing Hull
Eine Konstruktionsform der Boardvorderseite, die rund und gleichmäßig aufgebaut ist. Durch diesen Aufbau liegt das Board besser auf dem Wasser und wird kippstabiler. Besonders beim Wellenreiten oder bei Yoga auf dem Board, wird diese Form bevorzugt. Siehe auch Displacement Hull.

Power-Phase
Die Phase beim Paddelschlag in der das Paddelblatt durchs Wasser gezogen wird.

Prone Paddling
Eine Form des Paddelns, bei der man auf einem Board auf dem Bauch liegend oder kniend mit beiden Händen paddelt.

PSI
Abkürzung für Pound-force per Square-Inch. Eine Maßeinheit für den Luftdruck im englischsprachigen Raum. Diese wird meist für das Aufpumpen der ISUPs angegeben.

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Q

 

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R

Racer / Race Board
Lange schmale SUP-Boards, die auf Geschwindigkeit ausgelegt sind. Diese werden vor allem bei Sprint- und Langdistanz-Wettkämpfe verwendet.

Rail
Die seitliche Kante des Boards, die je nach Boardtyp unterschiedlich ausfallen kann. Bei ISUPs ist diese Kante aufgrund der Konstruktion meist sehr dick, weswegen Wellenreiter auch eher zu Hardboards greifen.

Reach
Die Reichweite, die beim beim Einstechen ins Wasser mit dem Paddel erreicht werden kann. Je weiter vorne das Paddel ins Wasser eintaucht, desto mehr Wasser kann mit einem Paddelzug verdrängt werden.

Recovery
Die Phase beim Paddelzug, bei der das Paddel außerhalb des Wasser wieder nach vorne geholt wird.

Regular Foot
Die klassische Position im Surf-Stance, bei der der linke Fuß des Paddlers vorne steht. Siehe auch Goofy Foot.

Rocker
Die Kurvenlinie eines Boards von der Spitze bis zum Hecke, von der Seite her gesehen. Eine größere Aufbiegung (hohe Rockerkurve) verbessert die Manövrierfähigkeit, verlangsamt aber das Board. Eine flachere Rockerkurve erhöht dagegen die Geschwindigkeit und vermindert die Manövrierfähigkeit.

Round Tail
Ein rundes Heck, welches gerne bei Yoga-Boards genutzt wird und für mehr Stabilität sorgt.

Runner
Sehr kurze Kunststoff-Finnen, die das Spurverhalten verbessern und für mehr Stabilität sorgen.

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S

Schaft-Hand
Die untere Hand, die das Paddel am Schaft greift.

Shape
Die Form eines Boards, die sich aus dem Umriss (Outline) und der Aufbiegung (Rocker) ergibt.

Single Fin
Ein Board mit nur einer Finne.

Soft Rail
Eine weiche, abgerundete Boardkante.

Spin Out
Ein Strömungsabriss an der Finne, der zum Abdriften des Hecks führt.

Spot
Ein geeigneter Platz zum Paddeln oder Surfen.

Square Tail
Ein gerades Heck. Es hat einen guten Geradeauslauf und wird vor allem bei Touring- und Race-Boards verwendet. Je nach Ausprägung kann man es auch bei sportlichen Allround-Boards finden.

Stance
Die Standposition auf dem Board beim Paddeln.

Stech-Paddel
Die Paddelform mit Griff und einem Paddelblatt, die beim Stand-Up Paddling verwendet wird. Im Gegenzug dazu wird z.B. bei Kayakfahren ein Doppelpaddel benutzt.

Steuerbord
Die rechte Seite vom Board aus gesehen.

Stroke
Ein kompletter Paddelzug.

Sundowner
Paddeln oder Surfen bei Sonnenuntergang.

SUP
Die offizielle Abkürzung für Stand-Up Paddling. Es kann damit allerdings sowohl der Sport als auch das Board (Stand-Up Paddleboard) gemeint sein.

SUP-Yoga
Yoga-Übungen auf einem SUP-Board durchführen. Hierbei bedarf es eine erhöhte Konzentration beim Durchführen der Bewegung. Gleichzeitig werden durch die Wasserbewegung mehr Muskeln beansprucht, als auf ruhigem Untergrund.

Surf-Stance
Die Standposition, bei der der Paddler mit versetzten Füßen quer zum Board steht.

Sweet Spot
Der Bereich auf dem Board, der perfekt ausbalanciert ist. Dieser Bereich befindet sich meist in der Mitte, wo die Griffmulde oder die Trageschlaufe liegen.

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T

Tail
Der hintere Teil des Boards, auch Heck genannt.

Thruster
Ein Finnen-Set bestehend aus drei Finnen. Dabei handelt es sich entweder um drei gleich lange Finnen oder eine größere Mittelfinne und zwei kleinere Seitenfinnen.

Top-Hand
Die obere Hand, die das Paddel am Griff hält.

Tourer / Touring Board
Ein Boardtyp, der für längere Strecken ausgelegt ist. Mehr dazu in unserem Beitrag über Touring Boards.

Trimmen
Die optimale Gleitlage bzw. Drehfreudigkeit finden, durch die Änderung der Standposition oder durch Gewichtsverlagerung.

Turn
Ein Manöver mit dem Board, um eine Kurve oder eine komplette Kehrtwende zu fahren.

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U

US-Box
Ein Finnensystem, bei dem die Finne durch eine Schraube in der Finnenbox fixiert wird.

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V

Vario-Paddel
Ein Stech-Paddel, das aus zwei oder drei Teilen besteht, die zusammengesteckt werden. Neben der besseren Transportmöglichkeit und der Anpassung in der Länge, können diese Paddel auch in Doppel-Paddel umgebaut werden.

Volumen
Das Volumen eines ISUPs wird in Liter angegeben und gibt Ausschluss über den Auftrieb des Boards. Je mehr Luft ein Board fassen kann, desto mehr Gewicht kann es tragen ohne das die Form darunter leidet.

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W

Weißwasser
Als Weißwasser bezeichnet man den Wellenschaum auf der Wasseroberfläche. Meist entsteht dieser in Strandnähe in den Wellen oder in schnellen Fließgewässern (Wildwasser).

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X

 

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Y

 

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Z